Kindersitze erhöhen die Sicherheit

Kindersitze sind gesetzlich vorgeschrieben und das aus einem guten Grund. Selbst wer mal nur kurz zum Bäcker fährt, setzt seinen Nachwuchs einer Gefahr aus, wenn es zu einer plötzlichen Bremsung kommt. Denn die Kleinen rutschen unter einem normalen Sicherheitsgurt durch und können schon bei Geschwindigkeiten von 30 Stundenkilometern durchs Fahrzeug geschleudert werden.

Kindersitze stellen sicher, dass die kleinen Fahrgäste ordentlich festgezurrt sind und sich auch nicht – je nach Alter – selbst befreien können. Dennoch kann ein Kindersitz zu einem Problem werden. Dann nämlich, wenn er nicht richtig montiert ist. Und das ist keine Seltenheit. Es gibt Studien die besagen, dass eine große Zahl von Eltern mit dem Einbau überfordert ist und viele Kinder falsch angeschnallt werden.

Genau die Anleitung beachten

Gerade wenn man es eilig hat, schludert man beim richtigen Befestigen des Sitzes. Das kann dann schon bei einer kleinen Bremsung zum Problem werden. Bis zu 30 Prozent der Kinder sind nicht richtig im Auto gesichert. Deswegen sollten Eltern zuerst die Anleitung genau durchlesen. Jedes Sitzmodell hat anderen Befestigungspunkte und -mechanismen. Deswegen macht Übung hier den Meister.

Am besten nimmt man sich am Wochenende den Sitz und übt das Ein- und Ausbauen zunächst ohne das Kind. Es sollte am Ende wie im Schlaf funktionieren. Dann kann man auch mit dem Kind üben, und wenn man das mit etwas Spaß verbindet, sinkt auch der Stressfaktor. Auf jeden Fall sollte man wissen, in welcher Gewichtsklasse sich das Kind befindet und entsprechend den richtigen Sitz kaufen. Wird das Kind zu schwer für ein Modell, muss ein neuer Sitz gekauft werden.

Außerdem sollte man den Kindern auch erklären, warum der Sitz wichtig ist. Sie lernen nämlich schnell, wie man die Gurte öffnen kann und können dann zu einem Sicherheitsproblem werden. Wer deshalb gestresst die Kids in den Sitz zwängt, tut weder sich noch den Kleinen einen Gefallen.