Das Auto ist immer im Netz

Um ein Auto sicher zu machen und vor Diebstählen zu schützen, ist das Internet eine willkommene Hilfe. Denn ein GPS hilft nur dann, wenn es auch in der Lage ist, die Position des Autos dem Besitzer zu melden.

Möglich machen es eingebaute SIM-Karten, die das normale Datennetz der Telefonanbieter benutzen. Da sie aber nur die sehr kleinen GPS-Daten senden, entstehen keine hohen Übertragungskosten. Auch andere Teile der Bordelektronik können darauf zugreifen und zum Beispiel Diagnosemeldungen auf das Handy des Besitzers schicken.

Verschlüsselung ist wichtig

Aber wie sicher sind die Daten? Bei den meisten Modellen werden sie über so genannte SSL-Verbindungen geschickt. Dabei werden sie beim Absenden verschlüsselt und können nur von einem autorisierten Empfänger entschlüsselt werden. Wer es eine Stufe sicherer haben will, kann sich auch mit einem Datentunnel wie dem vom nord-vpns.net eine direkte Verbindung zu einem Server aufbauen. Damit können auch die verschlüsselten Daten nicht abgefangen werden.

Ganz unkritisch sind die Datenübertragungen aus dem Auto nämlich nicht. Wer sie lesen kann, weiß eine Menge über den Fahrer, zum Beispiel wo man sich befindet, wie schnell man fährt, wo man stehen bleibt und wie lange der Halt dauert. Wie alle elektronischen Bauteile können auch die GPS-Module gehackt oder abgehört werden. Umso wichtiger sind deshalb die Verschlüsselung der Daten, ein sicherer Übertragungsweg und mehrere Sicherheitsebenen am Gerät selbst.

Allerdings ist der digitale Datenklau auch nicht einfach. Man muss schon ein Experte sein, um das GPS einer Alarmanlage zu überlisten und auslesen zu können. Diebe, die sich mit Technik auskennen, versuchen zunächst, das Gerät über eine Datenverbindung außer Gefecht zu setzen. Erst wenn das nicht gelingt, werden sie versuchen, es auszubauen. Wenn ein System aber den Datenhack registriert, kann es Alarm schlagen, noch bevor sich der Dieb dem Fahrzeug überhaupt genähert hat. Noch bieten aber nur wenige Systeme solche Möglichkeiten an.