Autos werden immer sicherer

Die technische Entwicklung aber auch immer mehr Vorschriften auf Landes- und EU-Ebene machen Autos heute immer sicherer. Den Anfang machte einst der Sicherheitsgurt, gefolgt von Airbags und dem ABS-System. Heute schafft die Elektronik in Verbindung mit komplexen Systemen ein ganzes Netz an Maßnahmen. Diese schützen den Fahrer und die Passagiere nicht nur bei einem Unfall, sondern auch schon vorher.

Die Statistiken zeigen eindeutig, wie gut die Sicherheit geworden ist: Die Zahl der Verkehrstoten sank von 20.000 in den 70er Jahren auf 3000 heutzutage. Auch die Zahl der Verletzten ist gesunken, obwohl es doppelt so viele Autos gibt.

Meistens beginnen die Innovationen mit den Luxusmarken, die dann auch in die Mittelklasse- und Einsteiger-Modelle verarbeitet werden. Mittlerweile haben auch der VW Polo und der Smart von Daimler ein umfangreiches Sicherheitspaket. Eine wichtige Neuerung ist das EPS, die elektronisch unterstützte Lenkung. Das ESP hingehen sorgt dafür, dass die Räder nicht ausbrechen und der Fahrer in der Spur bleibt. Hinzu komen moderne Beleuchtungssysteme, die ihre Scheinwerfer auch in Kurven so ausrichten, dass der Fahrer immer eine gut beleuchtete Fahrspur vor sich hat.

Schutz für das eigene und das fremde Fahrzeug

Nicht nur die Insassen, auch die Autos selbst sind besser geschützt. Zum Beispiel vor Dieben. Diese müssen sich sehr anstrengen, wenn sie eine elektronische Wegfahrsperre und eine GPS-Überwachung überwinden wollen. Zwei Kabel kurz schließen reicht heute nicht mehr aus. Alarmsysteme können auch nachträglich eingebaut werden. Sie warnen im Falle eines Einbruchsversuch mit akustischen und optisch Signalen sowie mittels Benachrichtigungen via App. Und wenn das Auto zum Beispiel mit einem Anhänger gestohlen wird, kann man es über einen Fernzugang nachträglich elektronisch sperren oder nachverfolgen.

Sensoren rund ums Auto zeigen auch an, ob sich zum Beispiel ein Fußgänger oder ein Radfahrer nähert. Die gleiche Überwachung hilft beim Einparken und beim Rückwärtsfahren und schützt somit das eigene Aute ebenso wie das fremde vor Unfällen und Schäden.